Aktuelle Neuigkeiten aus dem Schulleben
Der Grundkurs Orientierungslauf war am heutigen Sonntag schon früh auf den Beinen. Um 9:30 Uhr absolvierten die Schülerinnen und Schüler aus dem Q2 einen 5-km-Lauf rund um das Olympiastadion. Der Start erfolgte pünktlich am Olympischen Platz, die Ziellinie befand sich auf der Laufbahn im Olympiastadion – perfekt für einen fulminanten Schlusssprint. All unsere theresianischen Läuferinnen und Läufer kamen wohlbehalten ins Ziel. Charlotte, Andreas, Mykyta, Piet, Vicky, Tino und Frau Pankowski platzierten sich sogar unter den Top 10 ihrer Altersklasse. Eine rundum gelungene Laufveranstaltung! Die Hinterzielverpflegung von Banane bis Zitronenlimo hatten sich alle redlich verdient.
Ruth Winkelmann, geb. Jacks, wurde 1928 in Hohen-Neuendorf bei Berlin geboren, wo sie mit ihrer jüngeren Schwester Esther aufwuchs. Ihr Vater Hermann kam aus einer jüdischen Familie; ihre Mutter Elly, die evangelisch war, konvertierte zum Judentum. Die Ehe der Eltern wurde im Frühjahr 1942 zwangsweise geschieden. Ruth Jacks besuchte ab 1935 die jüdische Schule in der Auguststraße, bis im Juni 1942 alle jüdischen Schulen geschlossen wurden. Ab September 1942 musste die 14-jährige Ruth Zwangsarbeit in einer Uniformfabrik leisten. Im März 1943 wurde der Vater nach Auschwitz deportiert; fast ihre gesamte jüdische Verwandtschaft, auch ihre Großeltern und ihr Vater wurden ermordet. Nur knapp entkamen Ruth und ihre Schwester der Deportation; ein Bekannter der Mutter, Leo Lindenberg, bot ihnen seine Gartenlaube in Berlin-Wittenau als Bleibe an. Die Schwester Esther starb im März 1945 im Alter von acht Jahren an Diphterie. Ruth und Elly Jacks überlebten. 1949 heiratete Ruth Jacks Karl-Heinz Winkelmann mit dem sie bis zu seinem Tod im Jahr 1995 verheiratet war.
In den Politik-Leistungskursen des 2. Semesters müssen alle Schülerinnen und Schüler ein Interview mit einer halbwegs bekannten Persönlichkeit Ihrer Wahl führen. Anschließend geht es darum, den Weg zum Interview bzw. zur Person, Interviewpassagen und eine Reflexion zu verschriftlichen und zu einem bestimmten Termin abzugeben. Im Politik-LK von Herrn Kühler wurden in diesem Jahr beispielsweise Bernd Pickert, Nils Rudolf, Katharina Wrohlich, Reiner Eppelmann, Christoph Jungmann, Niklas Schrader, Nadine Körner und Tahir Della interviewt. Das Interview mit Herrn Della können Sie hier lesen.
Im Politikunterricht wird - genauso wie in der politischen Analyse möglicher zukünftiger Entwicklungen bei Umfrageinstituten, Politikberatern oder parteinahen Stiftungen - gerne mit der Szenariotechnik gearbeitet. Dabei geht es darum bisherige Entwicklungen und den gegenwärtigen Stand einer Fragestellung zu beschreiben und anschließend begründete Prognosen für die nächsten 20 Jahre zu entwickeln. Dabei werden häufig mehrere Szenarien analog zu einer unterschiedlichen Gewichtung verschiedener Determinanten entwickelt, zumeist ein Best-Case-, ein Worst-Case- und ein Trend-Szenario.
Wir haben uns im Politik-Unterricht des Leistungskurses im Q2 mit den Problemen der Deutschen Einheit (Wahlthema, von den Schülerinnen und Schülern des Kurses gewünscht) auseinandergesetzt und in dem Zusammenhang zu einzelnen Kategorien/ Teilaspekten Zukunftsszenarien entwickelt. Einige davon können Sie sich hier ansehen.
Am Donnerstag vergangener Woche hat sich der Grundkurs Spanisch in Begleitung von Herrn Dühring und Frau Dr. Kindiger auf den Weg nach Avila gemacht. Am ersten Tag stand ein Besuch in Salamanca auf dem Programm. Am Sonntag konnten wir am Gottesdienst in der Kathedrale in Avila teilnehmen und wurden danach von Padre Pedro durch die Kirche geführt. Nach der Besichtigung der Stadtmauer war der Aussichtspunkt ‚Cuatro Postes‘ das Ziel. Außerdem werden wir noch auf den Spuren Santa Teresas wandeln und die Klöster San Esteban und San José, sowie die Kirche besichtigen, die an dem Ort ihres Geburtshauses errichtet wurde. Zwei Tagesausflüge nach Madrid und Segovia stehen auch noch auf dem Programm.









