Aktuelle Neuigkeiten aus dem Schulleben
Jean-Michel Brac (Gitarre und Gesang) und Patrick Bernet (Piano, Bass, Percussion) eröffneten den herrlichen Konzertabend mit dem Stück: "Göttingen" von Barbara. Unmittelbar daran an schloss sich das Stück, was jeder Schüler, der schon einmal mit auf dem Frankreichaustausch in unserer Partnerschule St. Érembert in Saint Germain-en-Laye war, auswendig mitsingen kann: "Aux Champs Elysées". Jean-Michel Brac war lange Jahre der Deutschlehrer an eben jener Schule und hat den seit vielen Jahren existierenden Austausch mit der Theresienschule - jeweils mit unserer Klasse 9c - maßgeblich mit geprägt.
Der Leistungskurs von Frau Flügel aus dem 11. Jahrgang, die sich vor ihrer Verabschiedung in den Ruhestand im Sommer dieses Konzert - ein zweites hatte es bereits im Jahr 2022 hier gegeben - sehr gewünscht und selbst organisiert hatte, war für selbst gebackene kulinarische Leckereien und die Getränkeversorgung verantwortlich.
Die beiden Tage 21. und 22. April 2026 wurden von den einzelnen Klassenteams wieder dazu genutzt, bestimmte fächerübergreifende Kompetenzen stärker in den Blick zu nehmen.
Die 5. Klassen machten zum Thema „Kommunikation“ praktische Erfahrungen im Museum für Kommunikation beim Workshop „Schall und Rauch“. Sie durften Kommunikation aus vergangenen Zeiten kennenlernen, selbst morsen und das Posthorn ausprobieren.
Der Grundkurs Orientierungslauf war am heutigen Sonntag schon früh auf den Beinen. Um 9:30 Uhr absolvierten die Schülerinnen und Schüler aus dem Q2 einen 5-km-Lauf rund um das Olympiastadion. Der Start erfolgte pünktlich am Olympischen Platz, die Ziellinie befand sich auf der Laufbahn im Olympiastadion – perfekt für einen fulminanten Schlusssprint. All unsere theresianischen Läuferinnen und Läufer kamen wohlbehalten ins Ziel. Charlotte, Andreas, Mykyta, Piet, Vicky, Tino und Frau Pankowski platzierten sich sogar unter den Top 10 ihrer Altersklasse. Eine rundum gelungene Laufveranstaltung! Die Hinterzielverpflegung von Banane bis Zitronenlimo hatten sich alle redlich verdient.
Ruth Winkelmann, geb. Jacks, wurde 1928 in Hohen-Neuendorf bei Berlin geboren, wo sie mit ihrer jüngeren Schwester Esther aufwuchs. Ihr Vater Hermann kam aus einer jüdischen Familie; ihre Mutter Elly, die evangelisch war, konvertierte zum Judentum. Die Ehe der Eltern wurde im Frühjahr 1942 zwangsweise geschieden. Ruth Jacks besuchte ab 1935 die jüdische Schule in der Auguststraße, bis im Juni 1942 alle jüdischen Schulen geschlossen wurden. Ab September 1942 musste die 14-jährige Ruth Zwangsarbeit in einer Uniformfabrik leisten. Im März 1943 wurde der Vater nach Auschwitz deportiert; fast ihre gesamte jüdische Verwandtschaft, auch ihre Großeltern und ihr Vater wurden ermordet. Nur knapp entkamen Ruth und ihre Schwester der Deportation; ein Bekannter der Mutter, Leo Lindenberg, bot ihnen seine Gartenlaube in Berlin-Wittenau als Bleibe an. Die Schwester Esther starb im März 1945 im Alter von acht Jahren an Diphterie. Ruth und Elly Jacks überlebten. 1949 heiratete Ruth Jacks Karl-Heinz Winkelmann mit dem sie bis zu seinem Tod im Jahr 1995 verheiratet war.
In den Politik-Leistungskursen des 2. Semesters müssen alle Schülerinnen und Schüler ein Interview mit einer halbwegs bekannten Persönlichkeit Ihrer Wahl führen. Anschließend geht es darum, den Weg zum Interview bzw. zur Person, Interviewpassagen und eine Reflexion zu verschriftlichen und zu einem bestimmten Termin abzugeben. Im Politik-LK von Herrn Kühler wurden in diesem Jahr beispielsweise Bernd Pickert, Nils Rudolf, Katharina Wrohlich, Reiner Eppelmann, Christoph Jungmann, Niklas Schrader, Nadine Körner und Tahir Della interviewt. Das Interview mit Herrn Della können Sie hier lesen.








