Aktuelles
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Schulleben
Am Sonntag, den 30. November bzw. 1. Advent machten sich die beiden Politik-Leistungskurse aus dem 11. Jahrgang von Herrn Kühler und Herrn Zaake zusammen auf den Weg nach Adlershof, um die Fernsehaufnahme des Talkformats "Caren Miosga" live zu verfolgen. Die Sendung stand unter der Leitfrage: „Steht die Mehrheit für das Rentenpaket, Herr Spahn?“.
Um das Thema umfassend einzuordnen, hatte die Moderatorin insgesamt drei Gäste eingeladen, die ihre Sicht auf die aktuellen Rentenpläne vorstellten: Jens Spahn: Vorsitzender CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Clemens Fuest: Ökonom und Präsident des ifo Instituts und Eva Quadbeck: Chefredakteurin beim RedaktionsNetzwerk Deutschland.
In der Vorlesewoche vom 17. bis zum 21. November wurde den jüngeren Schülerinnen und Schülern jeden Tag in der Bibliothek ein neues spannendes Buch von Schülerinnen und Schülern aus den Leistungskursen Deutsch vorgelesen.
Die Klasse 10b war am 19. November im Deutschen Bundestag und hat ein Planspiel zum Thema: „Verpflichtendes soziales Jahr?“ durchgeführt. Dabei hat die Klasse im Vorhinein demokratisch beschlossen, sich an diesem Tag schick anzuziehen, um sich stärker in die Perspektive von Abgeordneten hineinversetzen zu können.
Nach der Führung durch das Gebäude und dem Besuch der Kuppel hat die Klasse durch ein Planspiel den Gesetzgebungsprozess zum einschlägigen Thema simuliert. Dabei konnten Unterrichtsinhalte lebendig vertieft werden.
Kurz nach der in Belem stattfindenden Klimakonferenz COP30 gab es auch im Planetarium Berlin eine Veranstaltung, die sich intensiv mit Themen wie Erderwärmung und Klimawandel beschäftigte. Auf der jährlich stattfindenden Klimazukunftskonferenz waren ebenfalls einige Schülerinnen der Theresienschule Berlin vertreten – einige in der Rolle von Teilnehmerinnen, die informative Vorträge aus der Politik erleben sowie an spannenden Workshops teilnehmen durften.
Am Freitag, den 14. November - am Tag nach dem Elternsprechtag - fand wieder mal ein Wander- und Exkursionstag an unserer Schule statt.
Die Klasse 5b war beispielsweise im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel, die Klasse 6b hatte einen schönen Tag im Illuseum, die Klasse 7a war zu einem Workshop "Einführung in die gewaltfreie Kommunikation" im Museum für Kommunikation, die Klasse 7b unterzog sich einem Workshop in Selbstverteidigung im Budo-Club Berlin, einer Kampfsportschule.
Es gibt so viele 9. November in der deutschen Geschichte, dass man schnell den Überblick verliert. Da gibt es den 9. November 1848, den von 1918, von 1923, von 1938 und den von 1989.
„Ich sterbe für die Freiheit" – so sollen die letzten Worte des Abgeordneten Robert Blum gelautet haben. Am 9. November 1848 wurde der Demokrat in Wien von den Truppen der Gegenrevolution hingerichtet.
Die Klasse 9a besuchte den Friedhof der Märzgefallenen, um mehr über die Menschen und Ereignisse dieser Zeit zu erfahren. Vor Ort setzten sich die Schüler kreativ mit den verschiedenen Personengruppen auseinander und überlegten, welche Forderungen und Hoffnungen diese Menschen damals hatten. In kleinen Gruppen entwickelten sie eigene Szenen, in denen sie die Gedanken und Gefühle der historischen Figuren nachspielten. So konnten sie Geschichte nicht nur lernen, sondern auch lebendig nachempfinden und ein besseres Verständnis für die Mutigen und ihre Kämpfe gewinnen.
Aufgrund des späten Schuljahresbeginns nach den Sommerferien, mussten die beiden Kompetenztrainingstage in diesem Schuljahr hinter die Herbstferien in den November rutschen.
Gleichwohl haben wir wieder entsprechend unseres schulinternen Curriculums verschiedene Angebote für die einzelnen Klassen organisieren können, im Folgenden dazu einige Beispiele:
Am Montag, den 10. November machte sich der Politik-Grundkurs des 12. Jahrgangs von Herrn Kühler auf den Weg zum Allianz-Forum am Pariser Platz. Dort veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Kooperation mit der Europäischen Akademie und der Allianz SE zum 16. Mal eine Abendveranstaltung zum Thema Europa.
Nach der Begrüßung durch den Bundestagspräsidenten a.D. und Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Herrn Dr. Lammert, stellten zunächst vier junge Menschen aus Europa den von Ihnen und ihrem jeweiligen Team in einem Verfahren nach der Makerthon-Methode entwickelten Pich (Vorschlag) vor. Das Publikum stimmte anschließend darüber ab und der Sieger sollte später gesondert gewürdigt werden.
Von der RAF-Terroristin zur Friedensfachkraft im Kosovo
Die Aula der Katholischen Theresienschule in Berlin-Weißensee ist gerappelt voll mit Schülern, Lehrkräften, Freunden und Angehörigen an diesem Mittwochabend des 05. Novembers 2025.
Sie alle wollen die Frau live erleben, die einst als Mitglied der sogenannten 2. Generation der RAF untertauchte, sich heute von ihrer politischen Radikalisierung distanziert und öffentlich Stellung bezieht zur zentralen Frage des Abends: Ist Veränderung auch ohne Gewalt möglich? Zu Gast ist Silke Maier-Witt, Jahrgang 1950.
Organisator und Moderator des Abends ist Andreas Kühler, seines Zeichens Fachlehrer für Politikwissenschaften, der von Silke Maier-Witts in diesem Jahr erschienenen Autobiografie „Ich dachte, bis dahin bin ich tot – Meine Zeit als RAF-Terroristin und mein Leben danach“ (Kiepenheuer & Witsch) inspiriert wurde.
Am ersten Schultag nach den Herbstferien, am Montag, den 3. November, machten sich die Geografie-Grundkurse aus dem 1. Semester von Frau Reddemann und Herrn Zaake und der Kurs aus dem 3. Semester von Herrn Kühler zusammen mit einem angemieteten Bus auf den Weg nach Eisenhüttenstadt.
Dort wurden die 46 Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und wechselten nach zwei Stunden zwischen Besichtigung des Hüttenwerks und einem Stadtrundgang.
1950 beschloss die SED dort - quasi auf der grünen Wiese - ein Hüttenwerk mit Hochofen, Konverterstahlwerk, Warmwalz- und Kaltwalzanlage zu errichten. Die dazugehörige Stadt wurde als sozialistische Planstadt nach einem Entwurf des Stadtplaners Kurt W. Leucht für 30.000 Personen ebenfalls beginnend in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet.
Es war für uns besonders beeindruckend zuzusehen, wie die 1.000 Grad heißen Stahlbrammen in der Warmwalzanlage zu einem langen Stahlband gewalzt und aufgerollt werden. Wir erfuhren außerdem von den beiden Mitarbeitern so allerhand über die wechselvolle Geschichte des Werks zu DDR-Zeiten, den Wendejahren und bis heute.











