Am Mittwoch und Donnerstag führten die DS-Kurse aus dem 4. Semester ihre in monatelanger Arbeit einstudierte Adaption des Stücks „Die spanische Fliege“ nach dem gleichnamigen Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach aus dem Jahr 1913 in der Aula der Theresienschule auf.

Unter der Leitung von Herrn Böckelmann inszenierten die 35 Schülerinnen und Schüler die Verwechslungskomödie in Doppel-, Trippel- oder auch Quattro-Besetzungen. Alle ganz in schwarz gekleidet, konnte man relevante Darstellerinnen und Darsteller an farbigen Perücken bzw. Stirnbändern erkennen.

Von der Handlung her hat Paula ein heimliches Verhältnis mit Dr. Gerlach, das jedoch von ihren Eltern aus unterschiedlichen Motiven heraus abgelehnt wird. Stattdessen soll sie mit Heinrich Meisel verheiratet werden, der sich jedoch durch eine Verwechslung seinerseits in ihre Cousine verliebt. Paulas Vater hat zudem ein Geheimnis, seit über 20 Jahren zahlt er Unterhalt für ein Kind aus einer früheren Affäre mit der „spanischen Flieg“ und hat fortwährend Angst, dass dies herauskommt. Um sich seines vermeintlichen Nebenbuhlers Heinrich Meisel zu entledigen, stellt Fritz Gerlach diesem eine Falle. Die Folge ist, dass Ludwig Klinke Heinrich für seinen unehelichen Sohn hält. Weitere Verwechselungen treten ein und es stellt sich heraus, dass mehrere Männer Alimente an den Anwalt der „spanischen Fliege“ gezahlt haben, wobei unklar bleibt, ob das dazugehörige Kind überhaupt existiert.

Zwischendurch erfolgten kurze Musik- und dazu passende schöne Tanzeinlagen und am Ende sind – wie bei den Galliern von Asterix und Obelix – alle zusammen und feiern eine Party.

Dies war nach über 25 Jahren mit regelmäßigen DS-Aufführungen die letzte Inszenierung des Kollegen Böckelmann. Wir werden diese und bald auch ihn im Kollegium sehr vermissen.