Der Fachbereich Religion an der Theresienschule

Nada te turbe … Solo dios basta

Der erste und der letzte Satz aus dem wohl bekanntesten Text unserer Schulpatronin können unserem Fachbereich als die beiden Brückenpfeiler seiner Arbeit gelten:

„Nada te turbe –Nichts soll dich ängstigen“ kann stehen für die Auseinandersetzung mit den Fragen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler, „Solo dios basta – Gott allein genügt“ für den überlieferten christlichen Glauben.

Der Religionsunterricht will den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Erfahrungen zu deuten und verschiedene Interpretationsmöglichkeiten kritisch-konstruktiv zu befragen. Da im Alltag unserer Gesellschaft Religion und christlicher Glaube nicht mehr selbstverständlich sind, ist es die wichtigste Aufgabe des Religionsunterrichts, die Schülerinnen und Schüler für die religiöse Dimension der Wirklichkeit zu sensibilisieren und den Glauben als mögliche Lebensgrundlage vorzustellen.

An der Theresienschule als freie Schule in Trägerschaft des Erzbistums Berlin gehört der Religionsunterricht zum religiösen Profil und ist im Unterschied zum Fächerkanon der staatlichen Schulen in Berlin ordentliches Lehrfach, d. h. er ist eingeordnet in die Reihe der benoteten Zeugnisfächer und kann auch als Abiturfach gewählt werden.

Das Fach Religion wird an unserer Schule als katholischer und evangelischer Unterricht angeboten. Da die Theresienschule ihr Fortbestehen zur DDR-Zeit nicht zuletzt auch der Unterstützung ihrer evangelischen Schüler- und Elternschaft zu verdanken hat, ist die ökumenische Zusammenarbeit für uns besonders wichtig.

Die nicht konfessionell gebundenen Schülerinnen und Schüler nehmen am katholischen Religionsunterricht teil. Ihr Fragen nach dem „Phänomen Glauben“ und der Bedeutung der „religiösen Besonderheiten“ an der Theresienschule hilft der ganzen Schulgemeinschaft darüber nachzudenken, wie eine Antwort authentisch vorgelebt werden kann.

Da dies nicht die Aufgabe des Religionsunterrichts allein sein kann, unterstützen wir Religionslehrerinnen und –lehrer mit Rat und Tat viele Aktionen und Projekte mit religionspädagogischen Inhalten wie Gottesdienste, Kennenlernfahrten und Tage der Religiösen Orientierung.